Was ist Coaching für mich?

Für mich ist Coaching nicht einfach nur ein Ort, an den man geht, um seine Probleme zu lösen. Für mich ist ein Coach vielmehr ein ständiger Begleiter – nicht nur durch die schwierigen Phasen im Leben, sondern auch durch die guten. Ein Coach ist wie ein Anker, eine neutrale Person, mit der man über alles sprechen darf, ohne bewertet zu werden.

Coaching ist für mich nicht auf das Behandeln von Traumata oder Problemen reduziert – und auch nicht nur ein Anfeuern von neuen Projekten. Es ist vor allem ein ehrlicher Austausch, bei dem manchmal einfach das Bedürfnis gestillt wird, sich mitteilen zu wollen und gehört zu werden.

Manchmal bedeutet Coaching auch, durch Fantasiereisen oder Meditationen wieder im Hier und Jetzt anzukommen. Manchmal geht es darum, verschiedene Techniken anzuwenden, um Blockaden zu lösen, Trigger zu verstehen oder Erfahrungen zu verarbeiten.

Coaching ist für mich deshalb vielschichtig und so individuell wie jeder Mensch selbst. Es wird in meinen Augen leider oft unterschätzt oder vorschnell abgestempelt. Dabei ist es ein geschützter, neutraler Raum, in dem persönliche Entfaltung möglich wird – ganz ohne Meinungen, Bewertungen oder Urteile. Ein Raum, der im privaten Leben vieler Menschen heute kaum noch gegeben ist.

Mir ist es auch wichtig zu betonen, dass das Arbeiten mit Traumata in der Vergangenheit nicht die Basis der Begleitung ist. Wir sehen uns gemeinsam an, wo Du gerade stehst, und wo Du hinmöchtest. Wenn dabei die Vergangenheit hochkommt, wird sie willkommen geheißen. Aber ich gehe nicht aktiv mit Dir in die Vergangenheit wühlen, wenn Dein Körper nicht aktiv und intuitiv zeigt: "Hier möchte gerade etwas aufgelöst werden". Denn es geht darum in der Gegenwart zu leben, und eine für Dich stimmige Grundlage für Deine Zukunft zu setzen.

Mir bereitet es unendlich viel Freude, Menschen in meinem Coaching zu begleiten – ihre Freude mit ihnen zu teilen, aber auch ihrer Trauer mit Mitgefühl zu begegnen.